• teddyt@feddit.org
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    1 day ago

    Ich glaube die größten Probleme im Spanischen haben die Menschen mit ser und estar

    Es ist beides sein, aber eins (ser) ist permanenter als das andere (estar)

    Soy feliz ist eine Person die nie traurig ist während estoy feliz ein Mensch sagen würde, der gerade ein Eis isst.

    Klingt leicht, aber man vergisst es schnell beim Reden. Und die unregelmäßig Konjugation (zB yo soy/era/fui) hilft vermutlich auch nicht.

    • leisesprecher@feddit.org
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      1 day ago

      Das klingt aber nach der Art Feinheit, bei der Spanier wissen, dass es eine Feinheit ist und wenn man gerade sein Kartoffelspanisch radebricht wissen, dass sie solche Feinheiten vielleicht nicht zu wörtlich nehmen sollten.

      Generell haben Deutsche ein etwas zu perfektionistisches Verhältnis zu Sprachen. Viele andere Kulturen versuchen einfach, mit den gegebenen Mitteln eine Kommunikation aufrecht zu halten, während Deutsche von sich aber auch Einwanderern in Deutschland Perfektion erwarten.

      Deswegen sprechen deutsche Businesskasper und Weidel auch so ein komisch überausgesprochenes und gestelztes Englisch.